

Leitbild und Profil
Die WBS schliesst die obligatorische Volksschule ab und bildet die Schwelle zu den Berufslehren und den weiterführenden Schulen. Sie bereitet die Jugendlichen auf die Anforderungen der nachobligatorischen Ausbildung vor und hilft ihnen, realistische Lebens- und Berufsziele zu entwickeln.
Dies bedeutet:
Die WBS fördert sowohl die Fach-, Selbst- und Sozialkompetenz ihrer Schülerinnen und Schüler als auch ihre Verantwortungs- und Entscheidungskompetenzen.
Die WBS fordert Leistung ein.
Die WBS arbeitet mit Methoden und Strategien, die zu selbständigem Lernen und Arbeiten
führen.
Die WBS beurteilt die Schülerinnen und Schüler sowohl nach allgemeinen Standards mit Noten als auch individuell und förderorientiert mit Lernberichten.
Die WBS drängt auf das Einhalten der in unserer Gesellschaft wichtigen Normen wie
Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Höflichkeit. Die WBS strebt ein durch gegenseitige Achtung und Unterstützung geprägtes Zusammenarbeiten und Zusammenleben an.
Die WBS lehrt Auseinandersetzungen und Konflikte gewaltfrei zu klären.
Die WBS fördert die Schülerinnen und Schüler ihren individuellen Fähigkeiten entsprechend, unabhängig von ihrem Geschlecht und ihrer Herkunft.
Dies bedeutet:
Die WBS unterstützt ihre Schülerinnen und Schüler darin, den Zugang in ein
selbstständiges berufliches, gesellschaftliches und kulturelles Leben zu finden.
Die WBS ermöglicht ihren Schülerinnen und Schülern vielfältigen Einblick in
anschliessende Ausbildungsmöglichkeiten.
Die WBS sucht und pflegt den Kontakt mit den weiterführenden Schulen und den
Anbietern von Berufsausbildungen und weist darauf hin, wenn Anforderungen
gestellt werden, die nicht erfüllbar sind.
Für den Erfolg der Vorbereitung auf die nachobligatorische Ausbildungszeit und der Integration tragen alle an der WBS Beteiligten Verantwortung.
Dies bedeutet:
Die Schüler/innen sind verantwortlich für ihre persönliche schulische Leistung und Mitarbeit und ihr soziales Verhalten.
Die Eltern sind verantwortlich für den regelmässigen Schulbesuch ihrer Kinder,
nehmen an Elternanlässen und -gesprächen teil und sind aktiv beteiligt an den Laufbahnentscheidungen.
Die Lehrerinnen und Lehrer sind verantwortlich für einen fachlich kompetenten,
anregenden, abwechslungsreichen Unterricht und für eine transparente Beurteilung. Sie
machen Förderangebote und arbeiten mit den Eltern zusammen. Sie sind in der
schulischen Umgebung Vorbild für die verantwortungsvolle Gestaltung eines erwachsenen Lebens.
Die Schulleitung und die Schulhausleitungen sind verantwortlich für die Organisation der
Schule. Sie unterstützen die Lehrkräfte in ihrer Arbeit, vermitteln bei Konflikten und initiieren Schulentwicklungsprozesse.
Im Wissen darum, dass die Lebensphase der Jugendlichen während der WBS-Zeit für alle Beteiligten schwierig sein kann, regt die WBS an, frühzeitig Hilfe in Anspruch zu nehmen und stellt verschiedenartige Unterstützungsangebote bereit:
Förderzentrum (mit Schulischen Heilpädagogen und Heipädagoginnen (ISF))
Schulsozialarbeiterin/Schulsozialarbeiter
Schulpsychologin/Schulpsychologe
Schulärztin/Schularzt
Elternrat
Alle Standorte der WBS bieten die gleichen Rahmenbedingungen (gesetzliche Grundlagen, Profil, Lehrplan, Regelangebote, soziale Durchmischung).
Dies bedeutet:
Die WBS-Schulhäuser sind keine Quartierschulhäuser. An allen Standorten wird
durch die Einteilung der Schüler/innen dieselbe Ausgewogenheit bezüglich Geschlecht, Herkunft und Leistung angestrebt. Die persönliche Schulhauswahl wird
nur soweit möglich berücksichtigt.
Die Lehrkräfte und Schulhausleitungen der einzelnen Standorte arbeiten zusammen und tauschen sich aus.
In der Umsetzung der Rahmenbedingungen sind die einzelnen Schulhäuser frei.
Die Identifikation mit der Schule ist eine doppelte: sowohl mit dem einzelnen
Standort in seiner spezifischen Ausprägung als auch mit der gesamten Schule und ihrer Ausrichtung.
